Steuerungs- und Leitebene
Eine SPS wertet Eingänge aus und steuert Ausgänge gemäß ihrem Anwenderprogramm. SCADA zeigt Prozesszustände, übermittelt Bedienbefehle und bietet je nach Konfiguration Alarme, Trends und Archive. Dies beschreibt Aufgaben, keine Markenauswahl. Eine Steuerung kann mit unterschiedlichen Oberflächen arbeiten. Befehlsprüfung, Datenhoheit und Aktualisierungsintervalle werden zu Projektbeginn festgelegt.
Beispiel: Pumpenstart
Die Bedienperson fordert den Pumpenstart am Bildschirm an; die SPS prüft Lokal-/Fernbetrieb, Freigaben und Rückmeldungen. Die Anzeige zeigt den tatsächlichen Betrieb statt nur des angeforderten Befehls. Eine Ablehnung erhält eine nachvollziehbare Ursache. Das Beispiel betrifft normale Prozesssteuerung; Not-Halt und andere Sicherheitsfunktionen sind damit nicht durch gewöhnliche SCADA-Logik abgedeckt.
Anzeige bei Kommunikationsverlust
Bei Verbindungsabbruch darf der letzte Temperaturwert nicht als aktuell erscheinen. Zeitstempel, Verbindungszustand und Datenqualität werden gemeinsam angezeigt. Geprüft werden der Betrieb ohne Oberfläche und mögliche Befehlswiederholungen beim Wiederverbinden. Für Archive gehören Zeitsynchronisation, Benutzerrechte und Wiederherstellung aus Sicherungen zur Abnahme. Verfügbarkeit hängt von der Gesamtarchitektur ab.
